Städte in Madagaskar

Fianarantsoa

Fianarantsoa - Wo das Gute unterrichtet wird

Der Name Fianarantsoa bedeutet „ Wo das Gute unterrichtet wird“. Der Name sei darauf zurückzuführen, dass den einheimischen Betsileo Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit unterrichtet werden sollten. Erbaut im Jahre 1830 von der Königin Ranavalona I nach dem Modell von Antananarivo erhebt sich die Stadt auf einem Hügel. Wie Antananarivo hat Fianarantsoa in der Unterstadt einen künstlichen See. Im Laufe der Jahre hat sich der Volksstamm der Betsileo den guten Ruf erarbeitet, fleißige und höfliche Menschen zu sein. Die Jesuiten Missionare scheinen ihre Aufgabe erfüllt zu haben. Ihre Devise „ ora et labora“ ist bei den Betsileo auf fruchtbaren Boden gefallen.

Mantasoa

Mantasoa: Es ist roh, aber es ist trotzdem gut

Mantasoa bedeutet wortwörtlich in der einheimischen Sprache „Es ist roh, aber es ist trotzdem gut“. Sie liegt 70 km nordöstlich von Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Das Zentralhochland Madagaskars steht nicht nur wegen des Klimas, sondern auch wegen des bergigen Reliefs im Kontrast zu den anderen geologischen Formationen der Insel. Mantasoa gehört zweifellos zu den Ortschaften des Zentralhochlandes, die einen kurzen Abstecher verdient. Geographisch bildet Mantasoa mit dem steilen Abhang von Angavo die Grenze zwischen dem Hochland und der Ostregion. Ein kleiner Ausflug in diese Gegend voller Charme ist lohnend.

Maroantsetra

Maroantsetra - wo viele Schwerter sind

Maroantsetra, das auf Deutsch „ wo viele Schwerter sind“ bedeutet, ist eine Stadt im Nordosten Madagaskars. Sie liegt zwischen dem Meer und einem üppigen feuchten tropischen Wald am Ende der Bucht von Atongil. Erbaut auf einem unfallträchtigen Relief erhebt sich die Stadt zu einer Höhe zwischen 0 m und 1311 m.

Morondava

Morondava, die Hauptstadt von Menabe

Morondava ist die Hauptstadt des Volksstammes der Sakalava von Menabe, einer der stärksten Bevölkerungsgruppen Madagaskars.

700 km von Antananarivo entfernt liegt Morondava an der südwestlichen Küste Madagaskars. In Antsirabe verlässt man die Nationalstraße 7 und biegt nach Morondava ab. Innerhalb von sechs Stunden kommt man in der Hafenstadt am Rande des mozambischen Kanals an. Aus einem Fischerdorf ist im Laufe der Jahre die Hafenstadt Morondava geworden. Seit einigen Jahren muss die Stadt gegen das Meer kämpfen. Tatsache ist, dass das Meer in 150 Jahren ca. 2 km des Festlandes weggefressen hat.

Nosy Be

Die Insel Nosy Be - Die tropische Perle

im Norden Madagaskars liegt in der Bucht von Ampasindava. Diese Bucht hat vor einigen Jahren ein wichtiges Indiz zur Diagnose der Herkunft der ersten Einwanderer Madagaskars offenbart. Es wurden archäologische Funde ausgegraben, die auf eine arabisch islamische Kultur hinweisen. So wurde die Ruine der Wand einer Moschee ausgegraben, die vom 10. Jahrhundert datiert ist.

 

Toliary

Toliary oder die Stadt, die nie schläft

Die 900 km gut geteerten Straßen des Südens enden in der Stadt Toliary. Diese Stadt liegt am Kanal von Mozambik unterhalb des Wendekreises des Steinbocks.

Über die Nationalstraße 7 durchfahren Sie verschiedene Landschaften Madagaskars, was den Charme der südlichen Route ausmacht. Drei Landschaften unterscheiden sich absolut voneinander. Während man auf dem Plateau von Horombe den Eindruck hat, dass man sich aufgrund der Steppenlandschaft und Zebuherden in Afrika befindet, zeigt sich die Sandsteinformation des Isalo-Gebirges als einmalig und einzigartig. Das durch Wind- und Regenerosion entstandene Gebirge ist ein Highlight der Reise im Süden. Nach dem Isalo-Gebirge sieht man bei dem Dorf Andranomaintso die von der Waldabholzung übriggebliebenen Baobabs. Um den Trockenwald dieser Region zu schützen, hat die Regierung den Wald von Zombitse unter Schutz gestellt und zum Nationalpark erklärt.

Tsarabanjina

Tsarabanjina: ein Paradies für Taucher

Tsarabanjina ist eine idyllische Ecke an der Nordwestküste Madagaskars. In Tsarabanjina erreicht Ihr Madagaskar Urlaub seinen Höhepunkt.

Der Archipel von Mitsio besteht aus sechs kleinen Inseln. Das sind die Inseln Tsarabanjina, Grande Mitsio, Nosy Lava, Nosy Ankarea, Les quatre freres und Le Banc du Castor. Sie sind ein idealer Aufenthaltsort für diejenigen, die sich abseits der Masse und mit Diskretion ausruhen wollen. Das Leben scheint stehengeblieben zu sein und es herrscht eine absolute Ruhe. Das einzige Geräusch kommt vom einsamen und menschenleeren Strand, wo sich die Wellen in regelmäßigem Tempo brechen. Nur vorbeifahrende Schnellboote stören ab und zu diese luxuriöse Harmonie.

Ambositra

Ambositra - Hauptstadt der Holzschnitzerei

Ambositra ist eine Stadt des Zentralhochlands Madagaskars, das von den Stämmen der Imerina und Betsileo besiedelt wird. Die Gemeinde von Ambositra ist die Hauptstadt der Region von Amoron’i Mania und liegt südöstlich der alten Provinz von Fianarantsoa.

 

Ampefy

Ampefy: die kleine Burg

Am See von Itasy liegt die kleine Burg Ampefy. Wer Relaxen, Ruhe und frische Luft abseits von überfüllten Stränden bevorzugt, findet dies in der Region von Itasy in einer eingenisteten Oase des Friedens. Ampefy steckt voller Wunder und Geheimnisse.

Ampefy liegt etwa 120 km westlich von Antananarivo. Unterwegs kann man die vulkanische und hügelige Landschaft bewundern, die von den üblichen Bildern Madagaskars abweicht.

Anjanjavy

Lust auf Meer und Natur?

Dann ab nach Anjanjavy , weil der Archipel Anjanjavy genau das bietet, was Sie gerade brauchen: Eine einzigartige touristische Stätte. Eine andere Facette Madagaskars zeigt sich auf dieser abgelegenen Halbinsel. Die Natur auf Anjanjavy ist von besonderer Art. Es ist empfehlenswert, die Ortschaft zu zweit zu besuchen, denn Dank der idyllischen Schönheit der Insel ist der dortige Aufenthalt für Flitterwochen wie geschaffen. Im romantischen Ambiente dieser paradiesischen Insel kann das „Jawort“ in voller Diskretion gefeiert werden.

Antananarivo

Von Anjalamanga über Antaninarivo bis Antananarivo : Stadt der tausend Soldaten

Es wäre nicht nur ungerecht, sondern auch unzutreffend, die Geschichte von Antananarivo ohne ihre Ureinwohner, die Vazimba, darzustellen. Die Literatur der Kolonialmacht hat diesem Kapitel der Geschichte der Insel kein großes Interesse gewidmet. Sie hat die missionierende und zivilisierende Epoche der Kolonialzeit hervorgehoben, während derer Christentum und Kolonialisierung Hand in Hand gingen.

Antsirabe

Antsirabe - wo viel Salz ist

Antsirabe gehört zu dem Zentralhochland Madagaskars. 167 km von Antananarivo entfernt liegt Antsirabe mitten in einer vulkanischen Landschaft. Die Region von Vakinankaratra erhebt sich bis zu einer Höhe zwischen 1400m und 1500m.

Der Name Antsirabe stammt von drei zusammengesetzten Wörtern „ Any sira be“ ab, die „ Wo viel Salz ist“ bedeuten. Das Wort Salz bezieht sich auf die mineralienhaltigen Thermalquellen, wofür die Stadt Antsirabe bekannt ist.

 

Antsiranana

Antsiranana - wo der Hafen ist

Antsiranana oder Diego Suarez hat ein warmes Klima. Die Hitze wird allerdings von dem „Varatraza“, dem Nordwind, gemildert. Trotz mangelnden Schattens bleibt die gemäßigte Sonne im Rahmen des Erträglichen. Diego Suarez ist das Land der „ Mora mora“, „ Langsam langsam“. Wer die Gelassenheit entspannter Menschen erleben möchte, der sollte nach Antsiranana fliegen.

Ifaty

Ifaty - der Fischerdorf mit Flair

Die Fahrt auf der Nationalstraße 7 nach Süden kann man in Ifaty beenden. Nach einer umfangreichen Reise durch den madagassischen Alltag, die madagassische Kultur und Natur, zeigt sich das letzte Highlight an der Endstation der Reise als eine Oase des Friedens für diejenigen, die sich nach Erholung und Ruhe sehnen.

 

Mahajanga

 

Mahajanga oder die Stadt der Blumen

Der große Baobab am Meer symbolisiert die Stadt Mahajanga. Sie wird „ die Stadt der Blumen“ genannt. Sie liegt 620 km nordwestlich von Antananarivo entfernt. Die gut geteerte Nationalstraße 4 führt nach Mahajanga. Das Klima in dieser Stadt ist heiß und trocken und es regnet selten. Die durchschnittliche Temperatur beträgt 38°C.

Nosy Iranja

Nosy Iranja - die Schildkröteninsel

Nosy Iranja ist eine herrliche T-förmige kleine Insel, deren Schleppe an der nordöstlichen Küste Madagaskars verankert ist.

Sie gehört zu den fünf Hauptinseln, die den Archipel Mitsio bilden. Mit einem Schnellboot kann man Nosy Iranja von Nosy Be aus binnen einer Stunde erreichen. Zwei kleine Inseln bilden Nosy Iranja, die zweifellos zu den Schönsten der umliegenden Halbinsel zählen. Diese zwei kleinen Inseln sind durch eine schmale Sandbank miteinander verbunden. Bei Ebbe ist der Kontrast zwischen dem weißen Strand und dem türkisblauen Ozean faszinierend. Bei Flut wird diese hauchdünne Sandbank vom Ozean überschwemmt. Der Strand von Nosy Iranja ist von feinem weißem Sand bedeckt, in dem man sich sogar die Sonne spiegelt.

Sainte Marie

Nosy Boraha und ihre kleinen umgebenden Inseln

Diese einsame kleine Insel liegt an der Ostküste Madagaskars und wird „Nosy Boraha“ genannt. Konservative Historiker sehen in dem Wort Boraha den alten biblischen Namen „ Abraham“. Ein Teil der Einheimischen auf Sainte Marie soll jüdischer Abstammung sein.

 

Taolagnaro

Tholongar oder die Stadt der Antanosy

Die Stadt Fort Dauphin heißt in der einheimischen Sprache Taolagnaro. Sie gehört zu der Region von Anosy. Das Wort Anosy bedeutet Insel. Wegen der drei Buchten, an denen sich die Stadt ausdehnt, werden die Einheimischen „Inselbewohner“ oder „Tanosy“ genannt.

 

Toamasina

ist das salzig! Toamasina (Tamatave) an der Nordostküste Madagaskars

Toamasina liegt nordöstlich von Antananarivo. Die Ostregion Madagaskars ist durch ein warmes und feuchtes Klima gekennzeichnet. Das ganze Jahr über muss man mit Regen rechnen. Im Januar und Februar wird diese Region von Zyklonen heimgesucht. Die Stadt samt ihrer Infrastruktur hat fast jedes Jahr gegen Naturkatastrophen zu kämpfen.