Anjanjavy

Lust auf Meer und Natur?

Dann ab nach Anjanjavy , weil der Archipel Anjanjavy genau das bietet, was Sie gerade brauchen: Eine einzigartige touristische Stätte. Eine andere Facette Madagaskars zeigt sich auf dieser abgelegenen Halbinsel. Die Natur auf Anjanjavy ist von besonderer Art. Es ist empfehlenswert, die Ortschaft zu zweit zu besuchen, denn Dank der idyllischen Schönheit der Insel ist der dortige Aufenthalt für Flitterwochen wie geschaffen. Im romantischen Ambiente dieser paradiesischen Insel kann das „Jawort“ in voller Diskretion gefeiert werden.

In Anjanjavy besteht die Möglichkeit, Naturerben zu entdecken, die für den Reichtum der madagassischen Fauna und Flora kennzeichnend sind.

Anjanjavy liegt 120 km nördlich von Mahajanga an der Westküste Madagaskars. Der Name „ jajavy“ ist von einer Mangrovensorte abgeleitet, deren Holz zum Bau von kleinen Booten dient, die den Ruf haben, langlebig zu sein.

Die Gegend ist für die 1800 Pflanzenarten bekannt, die das dortige Naturreservat von 450 ha beherbergen. Pflanzenliebhaber werden die Gelegenheit haben, ihre Kenntnisse mit den endemischen Pflanzen sowie den von den Einheimischen gebrauchten Medizinpflanzen zu erweitern.

In Anjanjavy scheint die Sonne quasi permanent. Wegen der westlichen Lage geht die Sonne vor Ort langsamer unter als auf dem Kontinent, sodass man fast eine Stunde mehr von der untergehenden Sonne profitieren kann. Die Anlage bietet noch mehr. Im Umkreis von mehreren Kilometern können Sie sich in absoluter Ruhe am Strand erholen.

Anjanjavy schließt eine große Bucht, fünf kleine Buchten und 450 ha Wald ein, der sich in einem guten Zustand befindet mit Palissanderbäumen, Baobabs, Lemuren, Vögeln und Chamäleons. Die Lemurenpopulation wird von den tanzenden Sifakas Propithecus verreauxi dominiert. Es führt kein Straßenweg nach Anjanjavy. Man muss ein Privatflugzeug mieten. Von Antananarivo aus dauert der Flug eineinhalb Stunden, von Mahajanga eine halbe Stunde und von Nosy Be 50 Minuten. Ohne große Anstrengung kann man die Natur beobachten. Und in Sicherheit kann man durch den Mangrovenwald und im ganzen Wald bis zu dem Fischerdorf spaziergehen.

Wenn Sie die Lemuren mögen, lassen Sie sich die Freude nicht entgehen, jeden Tag früh am Morgen von ihren Schreien und Sprüngen geweckt zu werden. Sie werden Ihren neuen Tag mit guter Stimmung versorgen.

Die Aktivitäten vor Ort sind freiwillig. Anjanjavy bietet eine Vielfalt an Attraktionen. Das Meer ist neben Wasserski, Tauchen und Schnorcheln auch zum Segeln, Hochseeangeln, Kajakfahren und für das Wake-Board bestens geeignet.. Darüber hinaus können Sie mehrere Meeresausflüge in Ihr Programm aufnehmen: Zunächst fahren Sie zu der Bucht von Moramba mit ihrer besonderen Landschaft und genießen dann bei Sonnenuntergang die Fahrt entlang des Mangrovenwaldes.

Oktober und November sind die beste Zeit, die wilde Fauna von Anjanjavy zu beobachten. Zu dieser Zeit des Jahres ereignet sich ein unvergessliches Naturschauspiel. Die jungen Lemuren fangen an, sich von ihren Müttern zu befreien, indem sie abenteuerlustig werden und in die nähere Umgebung des Hotels kommen. So haben die Besucher gute Chancen die jungen Lemuren zu beobachten, die spielend lernen von ihren Müttern unabhängig zu leben.

Im Wald leben 4 nachtaktive Lemurenarten: Zwei Arten der Mausmakis und in der Trockenzeit eine Art Sportivwieselmaki und eine Art Fettschwanzriesenmausmaki. Da sie aber nicht sehr aktiv sind, lassen sie sich nur selten beobachten. Während ihrer Paarungszeit, die von Ende September bis April dauert, ist die Wahrscheinlichkeit höher, sie zu sehen. Ab Oktober sieht man Mausmakis öfter; ab dem ersten Regenfall in der ersten Septemberwoche, dem sogenannten Mango-Regen, kommt der Edwards Sportivwieselmaki immer öfter aus seiner Schlafhöhle und lässt sich sowohl beobachten als auch riechen. Der Fettschwanzmausmaki verschwindet während der Trockenzeit in einer Art von Winterschlaf und ist erst gegen Ende September bis April wieder anzutreffen.

Was die Vogelbeobachtung anbetrifft, sind Oktober und November die besten Zeiten. Viele Vogelarten brüten zu dieser Zeit im Wald von Anjanjavy. Die Baumblätter sind noch nicht sehr dicht, weil die Regensaison noch in ihrer Anfangsphase ist. Das vereinfacht die Vogelbeobachtung. Wegen der Feuchtigkeit lassen sich auch Reptilien zu dieser Zeit viel einfacher sehen.

In einem der Dörfer kann man eine Primarschule besichtigen, die von der Nichtregierungsorganisation „ Ecole Du Monde“, „ Schule der Welt“, gegründet worden ist. Ziel ist es, eine nachhaltige Entwicklung der vier isolierten Dörfer zu fördern. Das Entwicklungsprojekt betrifft den Fischfang (Kauf von kleinen Booten und Fischernetzen), die Landwirtschaft (Kauf von Saatgütern und Düngemittel), Viehzucht, Bienenzucht, Handwerk und Transport (Kauf von kleinen Handelsbooten). Wir laden Sie ein, bei diesen Entwicklungsprojekten mitzumachen. Während Ihres Aufenthaltes in diesem verlorenen Paradies am Ende der Welt könnten Sie den Einheimischen helfen, indem Sie die einheimischen Handwerker fördern oder Schulmaterialen verteilen.